Altes Zollamt.
Das Gebäude der ehemaligen Finanzlandesdirektion wurde zwischen 1841 und 1847 nach dem Entwurf des Architekten Paul Sprenger erbaut und diente in der Monarchie als Zollamt. Schon zu jener Zeit war es ein Haus der Vielfalt und Umschlagplatz für Waren aus den Ländern der Monarchie und dem Ausland. Das klassizistische Gebäude wird, nach einem längeren Leerstand, nun für den Österreichischen Integrationsfonds neu saniert.
Diese Sanierungsarbeiten werden dokumentarisch mit Bildern fest gehalten. Fotografiert wurde das gesamte historische Gebäude von 2023 bis heute. Im Fokus der Arbeit liegt dabei die Transformation eines historischen Baus, welcher bedeutsam für die Geschichte Wiens war und welchem mit der Revitalisierung auch wieder die angemessene Bedeutung geschenkt wird. Die Bilder sollen den Weg der Wiederbelebung des einst so bedeutenden Gebäudes aufzeigen.
Ein Gebäude, welches in der Vergangenheit schon ein Raum der Begegnung war und es zukünftig wieder sein soll. Gezeigt wird die Fusion des alten historischen Gebäudes mit neuen modernen Elementen. Alte Werte werden hierbei entstaubt und neuer Wind in die geschichtsträchtigen Hallen gebracht. Das Gebäude steht dabei als Synonym für den Wandel, der sich so auch im Zuge von Integrationsprozessen in der Gesellschaft wiederfindet.


















