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Ver(b)lassen.

Jeder Augenblick hat seine Dauer. Blicken wir nicht auf ein Objekt, sondern auf den Moment, so lange bis unsere Aufmerksamkeit schwindet, wir uns abwenden und das Gesehene verblasst. Auch der Augenblick des Fotografierens schwindet: Was man mit der Kamera zu Gesicht bekommt wird festgehalten oder auch nur das, was von den unscharfen Erinnerungen erhalten bleiben soll.

 

Die Lochkamera stellt den Urtyp der Fotoapparate dar. Das Objektiv ist lediglich auf ein kleines Loch reduziert. Aufgrund der Lichtbeugung an der kleinen Öffnung, werden die Bilder nie ganz scharf, vielmehr erstreckt sich eine Unschärfe über den gesamten sichtbaren Bereich.

 

Die Serie Ver(b)lassen ist mittels eines selbstgebastelten Pinhole-Adapters entstanden, um Momente, ihre Übergänge, Ihre Entgrenzungen und schließlich ihre Auflösung festzuhalten.

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